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DER LEBENSLAUF - DIE VISITENKARTE IHRER KARRIERE

Den perfekten Lebenslauf gibt es nicht. Man muss selber entscheiden, wie man sich präsentieren möchte. Wer sich nicht sicher ist, es gibt
viele Vorlagen im Internet. Die Wahl ist groß. Generell sollte der Lebenslauf gut strukturiert sein. Stellen Sie sicher, dass Ihre
Kontaktdaten gut zu finden sind und das man Ihren Werdegang gut nachverfolgen kann.
Nicht zu kompliziert, aber gut abgestimmt auf die Stelle auf die man sich bewirbt.

Beispiel:
Name: Karl Muster
Adresse: 16 Musterstraße
               265885 Musterstadt
Geburtsdatum: 16.12.1965
Festnetz: 04421-456-789-0
Mobil: 01 234 567
E-Mail: karlm@gmail.com
Erreichbarkeit: Ich bin täglich ab 17:00 Uhr telefonisch
                           erreichbar, kann aber meine E-Mails beantworten.
               
 
Man glaubt es nicht, wie viele keine oder unzureichende Kontaktdaten auf ihrem Lebenslauf haben. Es wäre auch ein Vorteil, wenn sie unter Ihren Kontaktdaten schreiben, wann Sie zu erreichen sind z.B. "Ich bin Montag - Freitag ab 17:00 Uhr telefonisch erreichbar. Untertags auch per E-Mail". Damit lassen Sie Personaler wissen, wie und wann man Sie am leichtesten erreichen kann. Es ist äußerst frustrierend für Personaler, wenn man einen Kandidaten kontaktieren will und er antwortet nicht. Meistens wandert der Lebenslauf danach auch an unterste Stelle.  

VORSICHT: Einige Jobbörsen benutzen eigene Bewerberlinks und ein Arbeitgeber kann nicht direkt  kontaktiert werden.
Auf einer Stellenanzeige sollten immer die Kontaktdaten des Arbeitgebers zu sehen sein. Wenn nicht, dann recherchieren Sie.

Nachdem Sie Ihren Lebenslauf versandt haben, wäre es ratsam den zuständigen Ansprechpartner oder die Firma zu kontaktieren und nachzufragen, ob er Ihre Bewerbung bekommen hat.  Das zeigt nicht nur Ihr Interesse, sondern stellt auch sicher, dass Ihre Bewerbungsunterlagen bei der richtigen Person angekommen sind.

Reihenfolge der Zusammensetzung eines Lebenslaufes:
  1. Name (mit Foto, aber kein muss)
  2. Adresse
  3. Kontaktdaten
  4. Anstellung (letzte zuerst und dann in Reihenfolge nach unten)
  5. Ausbildung
  6. Schulbildung/ Volksschule, Abitur usw.
  7. Kurse/Weiterbildung
  8. Führerscheine/ Fahrzeug ja/nein


Der Lebenslauf sollte mit Ihrer letzten oder derzeitigen Anstellung beginnen.
Schreiben Sie das Startdatum und das Enddatum, daneben den Firmennamen, darunter die Position und dann die Tätigkeiten.
Wenn Sie bei einer Anstellung etwas zum positiven Verändern konnten, schreiben Sie es unter die Tätigkeiten.
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Beispiel:

6/2016 - heute      Musterfirma GmbH/Niedersachsen
                                 Position: Musterarbeiter
                                Tätigkeiten: Beschreiben Sie Ihre Haupttätigkeiten
                                Während meiner Tätigkeit konnte ich die Produktion um 5 % erhöhen/verbessern
                  

10/2011 - 6/2016   Musterfirma 2 Co. KG
                                  Position: Obermusterarbeiter
                                  Tätigkeiten: Verantwortlich für 8 Mitarbeiter, Lagerhaus Abläufe, Einkauf von Lagerbeständen, SAP
                                  Ich habe während meiner Anstellung die Administrationsabläufe im Verwaltungsbereich verbessern können

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Damit sollte jeder Personaler einen recht guten Eindruck über die Tätigkeiten in Ihren letzten Anstellungen bekommen. Wenn Sie öfters Ihren Job gewechselt haben, dann ist, was Sie vor 15 oder 20 Jahren gemacht haben, nicht wirklich so interessant. Generell nimmt man die letzten 10 Jahre in Betracht.

Folgen sollte Ihre Schulbildung und danach Ihre Ausbildung. Umso genauer, umso besser. Kurse, die zusätzliche Ausbildung gefolgt von Führerschein und Auto sollten den Abschluss machen. Ob Sie Ihre Hobbys dazuschreiben ist Ihnen selbst überlassen und Ansichtssache. Manche schreiben, andere wieder nicht. Es ist unsere  Meinung, dass ein Hobby nicht in einen Lebenslauf gehört, weil es grundsätzlich nichts über die beruflichen Fähigkeiten eines  Bewerbers aussagt. Man hat noch nie einen qualifizierten Bewerber abgewiesen, nur  weil er seine Hobbys nicht in seinem Lebenslauf gelistet hat.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Bewerbungsunterlagen den Anforderungen entsprechen, dann kontaktieren Sie einen Jobcoach. Eine Stunde mit einem Profi kann sich auf jeden Fall auszahlen und in vielen Fällen übernimmt das Arbeitsamt sogar die Kosten. Auf jeden Fall können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Ein guter Jobcoach wird Ihren Lebenslauf und Anschreiben mit Ihnen überarbeiten, Sie zu Jobs beraten und recherchieren, Bewerbungsgespräche und Ihr Verhalten dabei üben und Ihnen die richtige Richtung weisen.
                         
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